Heilige Stätten und Kraftorte

Im Fokus steht die Frage nach der Bedeutung von „Heiligen Stätten und Kraftorten“ sowie individuellen Wegen, Kraft und Halt im Angesicht der Endlichkeit zu finden. Zudem berichten Filmschaffende, Betroffene und Experten, wie der bewusste Umgang mit dem Sterben und Tabuthemen das Leben bereichern kann.

  • Orte & Inspiration:
    Prof. Dr. Boris Zernikow über die spirituelle Architektur des Kinderpalliativzentrums Datteln, inspiriert durch die Bruder-Klaus-Feldkapelle.

  • Kino & Realität:
    Ein ausführliches Interview, vorbereitet von Mike Powelz, beleuchtet die Hintergründe des Kinofilms „Ich sterbe, kommst du?“. Regisseur Benjamin Kramme und Hauptdarstellerin Jennifer Sabel – die neben Schauspielkolleginnen wie Barbara Philipp und Judith Engel vor der Kamera stand – berichten vom Drehen in einem echten Hospiz und warum unbeschönigte Wut zur Authentizität dazugehört.

  • Selbstbestimmung & Körper:
    Mandy Falke über ihre bewusste Entscheidung gegen den Brustwiederaufbau nach einer Krebserkrankung und den Kampf gegen gesellschaftliche Rollenbilder.

  • Wirtschaft & Wandel:
    Der Philosoph Dr. Christoph Quarch plädiert für kleine „Gärten des Geistes“ im Berufsalltag und ein Wirtschaftssystem, das sich am lebendigen Wachstum orientiert.

  • Kultur & Abschied:
    Der Säkularisierungstrend in Todesanzeigen und wie moderne, diesseitsgeprägte Jenseitsvorstellungen den Hinterbliebenen Trost spenden.

  • Fotografie & Trauer:
    Sibylle Fendt dokumentiert in sensiblen Bildern das Abschiednehmen im eigenen Zuhause und die schützende Kraft einer vertrauten Umgebung.

Die Auseinandersetzung mit Palliativmedizin und Sterbekultur ist weit mehr als eine traurige Pflicht – sie schärft den Blick für das Wesentliche im Leben. Ob in der Natur, im Hospiz oder durch kreative Trauerarbeit: Wer dem Tod den Schrecken nimmt, gewinnt neue Lebensqualität und stärkt ein würdevolles Miteinander.

Deutsche PalliativStiftung
Am Bahnhof 2

36037 Fulda